Wednesday, April 20, 2005

MONDO CANE

Der Babystrich gleich hinter der Grenze
und Europa schaut zu !
"Wir sagen nein zur Kinderprostitution in Tschechien und weltweit!"
Kinderprostituierte im tschechischen Grenzgebiet
Sie stehen an Tankstellen, Bushaltestellen oder Raststätten, um sich Freiern anzubieten. Sie kommen aus verarmten und kinderreichen Familien. Und sie sind vor allem eines: sehr jung. Im deutsch-tschechischen Grenzgebiet hat sich ein regelrechter Markt für Kinderprostitution entwickelt. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie des Kinderhilfswerks Unicef.
Die Jüngsten sind noch Säuglinge
Familienangehörige zwingen schon die Kleinsten zur Prostitution. Erwachsene vermitteln Jungen und Mädchen zum sexuellen Missbrauch. Dabei sind die Jüngsten noch im Säuglingsalter. Mütter reichen ihre Kleinkinder in die Autos von Sextouristen. Oft sind die Frauen selbst Prostituierte. "Meine Mama hat mir gesagt, dass ich das machen muss", erklärte ein zehnjähriges Mädchen der Autorin der Studie "Kinder auf dem Strich".
Erst betteln, dann prostituieren
Es ist die Armut, die Kinder und Jugendliche in die Prostitution treibt. "Früher habe ich gebettelt an den Autos der Deutschen", erzählte eine zwölfjähriger Junge. "Wir haben kein Geld zu Hause. Dann bin ich eben mitgefahren." Die älteren Kinder müssen die kleineren anlernen oder als Aufpasser fungieren. Schon 13-Jährige vermitteln jüngere Kindern. Fünf bis 25 Euro bringen die Kinderprostituierten mit nach Hause, manchmal auch nur Süßigkeiten.
Sextouristen kommen aus ganz Deutschland
Doch nie gibt es Opfer ohne Täter. Das sind überwiegend deutsche Pädophile und Sextouristen, die sich im Grenzgebiet zum Nachbarland an Kindern vergehen. Früher kamen sie aus dem angrenzenden Bayern und Sachsen, heute sind viele Autos auch aus ganz Deutschland, Österreich und Italien zu sehen. Manche Sextouristen reisen mehrmals wöchentlich an. Sie fahren mit den Kindern an so genannte "Stichplätze", um sie unbeobachtet zu missbrauchen. Die Plätze befinden sich an Stadträndern, in Waldstücken oder unbelebten Seitenstraßen.
Schnittverletzungen im Genitalbereich
Manchmal gehen die Peiniger mit ihren Opfern - oft in Begleitung eines Zuhälters - in eine Wohnung. Alle befragten Kinder berichten von Gewalt, die Zuhälter und Sextouristen ihnen antun. Sie schlagen sie ins Gesicht, ziehen sie an den Haaren, treten sie mit Füßen. Schwere Blutergüsse sind ein alltägliches Bild bei den Kindern. Manche tragen Schnittverletzungen im Genitalbereich davon.
Immer mehr fragen nach Kindern
Die Nachfrage wächst. Immer häufiger fragen Sextouristen gezielt nach Kindern. Warum vergreifen sie sich an den Jüngsten? Als Grund geben viele Täter an, dass sie bei Kinderprostituierten nicht mit Geschlechtskrankheiten oder Aids rechnen müssten, heißt es in der Studie. Hinter den Verbrechen steckt meist organisierter Kinderhandel. Netzwerke setzen die Verwandten der Opfer als Handlanger und Mittelmänner ein.
Banden verkaufen Minderjährige nach Deutschland
Zuhälterbanden verschleppen Minderjährige aus entfernten Regionen Tschechiens und anderen mittel- und osteuropäischen Ländern in die Grenzregion. Von dort werden die Kinder auch nach Deutschland verkauft, um sie sexuell auszubeuten. Zwei Drittel von ihnen verschwinden spurlos. Als illegal Eingereiste sind sie leichte Opfer für Zuhälter. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) schätzt, dass jedes Jahr rund 120.000 Frauen und Kinder aus Ost- und Mitteleuropa in EU-Staaten verkauft werden.
Studie zu Kinderprostitution von Unicef
Das Kinderhilfswerk Unicef prangert die wachsende Kinderprostitution an der deutsch-tschechischen Grenze an. Das Schicksal von Hunderten Mädchen und Jungen ist Gegenstand der von Unicef in Auftrag gegebenen Studie. Die Autorin Cathrin Schauer erlebte die sexuelle Ausbeutung von Kindern fünf Jahre lang als Streetworkerin für das Sozialprojekt Karo in der Region hautnah mit.
Unicef fordert mehr Engagement der Bundesregierung
"Es ist schockierend, dass Kinder ganz in unserer Nachbarschaft skrupellos missbraucht werden. Wir müssen alles tun, um den Opfern zu helfen und weitere Kinder vor diesen Verbrechen zu schützen", sagte Unicef-Schirmherrin Christina Rau. Die Studie steht im Zusammenhang mit der Kampagne "Kinder sind unverkäufich!". Damit fordert die Kinderschutzorganisation die Bundesregierung auf, eine Vorreiterrolle im Kampf gegen den internationalen Kinderhandel einzunehmen und sich für eine bessere internationale Kooperation auf dem Gebiet der Strafverfolgung und des Opferschutzes einzusetzen.

Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer. International agierende Konzerne, Fonds, korrupte Despoten und reiche Einzelpersonen nutzen "Steueroasen", um auf ihre Gewinne keine Steuern zu zahlen. 1.500 Mrd. US $ werden täglich bewegt, realen Geschäften dienen 2,5 %, die restlichen 97,5 % spekulieren. Das ganze System wird instabil. Die Armen in den armen Ländern tragen die Hauptlast.
Wo ist die Macht der Liebe?
Der Nächstenliebe, wie sie
vom Christen gefordert wird?
Ist es wirklich Alles nur noch Schein, Trug und pure Heuchelei?
Ist Gottes Sohn wirklich auf der Strecke geblieben?

TIFPEC News

Monday, April 18, 2005

NEWS BULLETIN



News Bulletin
from
The International Free Protestant Episcopal Church
Rape as a weapon of war is being used in many countries worldwide to target defenseless people, usually women and children. The underlying message in war is that if a state is so weak as to allow this to happen, how can it possibly have the political and moral strength to govern a population? But there are other reasons beyond the weakness of a state. Those who rape women and children do it because it is easier to attack a defenseless person than it is to attack one who has the means to defend him- or herself. If we tolerate rape, we have no rights to call us Christians and to be a civilized nation.
'Ich war wie tot': Die 17-jährige Safi berichtet über ihr MartyriumEs gibt keine Rücksicht und keine Grenzen. In den Kriegen unserer Zeit werden Mädchen und Frauen gezielt vergewaltigt oder jahrelang missbraucht. Im umkämpften Nordosten der Demokratischen Republik Kongo unterstützt UNICEF ein Hospital für die Opfer der Gewalt. Die 17-jährige Safi berichtet über ihr Martyrium. Als es an einem Abend vor knapp zwei Jahren an ihrer Hütte klopfte, dachten Safi (Name geändert) und ihre Familie an einen Besuch der Nachbarn. Stattdessen drängten sechs bewaffnete Männer herein und verlangten Geld. Als sie keines fanden, richteten sie ihre Gewehre auf den Vater und befahlen ihm, mit der eigenen Tochter zu schlafen. Verzweifelt bat der Vater um Gnade – doch die Milizen lachten nur und erschossen ihn und die Mutter vor den Augen der Kinder. Safi wurde von drei Männern gepackt, in den Busch verschleppt und brutal vergewaltigt. "Es war wie in einem schlechten Film", erzählt das Mädchen, das heute in einem von UNICEF unterstützten Krankenhaus in der Provinzhauptstadt Goma lebt. "Ich konnte nicht glauben, dass wirklich ich dort am Boden lag." Über ein Jahr lang hielten die Milizen Safi gefangen. Bevor die Männer zum Plündern loszogen, vergewaltigten sie Safi. Wenn sie abends zurückkamen, wurde sie wieder missbraucht. Als Strafe für einen Fluchtversuch prügelten sie das wehrlose Mädchen so sehr, dass es vor Schmerzen ohnmächtig wurde. "Irgendwann war ich kein Mensch mehr, ich war wie tot", sagt Safi. Ihr wurde klar, dass sie von einem ihrer Peiniger schwanger war. Verzweifelt wagte sie einen letzten Fluchtversuch – und er gelang. Safi konnte sich bis ins Krankenhaus von Goma durchschlagen, wo sie medizinisch betreut wurde. "Wären die Krankenschwestern nicht so nett zu mir gewesen, ich hätte mich umgebracht", sagt die heute 17-jährige. Für die Ärzte der Organisation "Doctors on Call for Services" (DOCS) ist die junge Frau kein Einzelfall: Seit April 2003 haben sie im Kongo mehr als eintausend vergewaltigte Frauen und junge Mädchen behandelt. Einige von ihnen haben so schwere innere Verletzungen erlitten, dass sie mehrfach operiert werden müssen. UNICEF hilft, das Krankenhaus zu erweitern und eine neue Station speziell für die Mädchen einzurichten. Die Ärzte erhalten von UNICEF zudem Medikamente und Verbandszeug. Um den Mädchen bei der Rückkehr in ihr Dorf zu helfen, unterstützt UNICEF die Ausbildung von Helfern für die psychosoziale Betreuung und vermittelt Kleinkredite, damit sich die Opfer eine Existenz aufbauen können. Am 7. Januar kam Safis Kind zur Welt, ein gesunder Junge. Safi nannte ihn - nach einem ihrer Betreuer im Krankenhaus – Fred. Schon in den ersten Lebenswochen hat der Kleine eine wunderbare Wendung bewirkt. Safi scheint ihr Martyrium zu vergessen, wenn sie ihn im Arm hält. Sie hat wieder Interesse am Leben gewonnen und sogar ein neues Zuhause gefunden: Eine Tante, die den Krieg überlebt hat, wird Safi und Fred aufnehmen.

TIFPEC News

Sunday, April 17, 2005

TIFPEC - NEWS


Ein Mönch namens Martin Luther hat vor 500 Jahren mit dem Protestantismus eine christliche Revolution begonnen. Protestanten dürfen nicht aus kirchendiplomatischer Rücksichtnahme zu allem schweigen.Es muss nicht nur ein Ruck durch Deutschland gehen, sondern weltweit.Freundschaft ist mehr als nur ein Wort! Freundschaft heißt, füreinander dasein - in allen Lebenssituationen. Dieses gilt ganz besonders für christliche Gemeinschaften! Christsein heißt auch Verantwortung tragen für den Mitmenschen. Wir sind anderen Religionen in jeder Weise gegenüber tolerant und erwarten diese Toleranz auch von den anderen Religionen gegenüber uns! "Wenn wir eine Welt hinnehmen, in der Kinder wie Waren im Supermarkt gekauft und verkauft werden können, haben wir das Recht verloren, uns zivilisiert zu nennen."
Glaube ohne Werke ist tot

Eine Grundlage der Arbeit ist Jakobus 2:14-26
1.) Angebot von Nahrung und Kleidung. Aufbau von Freundschaftsbeziehungen und
Hausaufgabenhilfe.
2.) Lehre von Werten wie: Respekt, andere lieben, teilen und wert schätzen was wir
haben.
3.) Medizinische Grundversorgung, Förderung des Intellekts, gute biblische Lehre
geistliches Wachstum zu fördern, lehren was es bedeutet Verantwortung zu
übernehmen.
4.) Seelsorgerliche/psychologische Begleitung mit einem an Christus gläubigen
Psychologen zur Wiederherstellung der Persönlichkeit und Heilung von Wunden
die in der Vergangenheit geschlagen wurden.
5.) Erlernen eines Handwerks.
6.) Freizeitangebote, Spiele, Sport und Ausflüge
7.) Information über Drogeneinnahme und deren Auswirkung
8.) Lehren durch Vorbild, liebevolle Zuwendung
9.) Herstellung eines sozialen Netzwerkes mit christlichen und nicht christlichen
Barmherzigkeitsarbeiten.
IFaithSeminary@aol.com