MONDO CANE
Der Babystrich gleich hinter der Grenze
und Europa schaut zu !
"Wir sagen nein zur Kinderprostitution in Tschechien und weltweit!"
Kinderprostituierte im tschechischen Grenzgebiet
Sie stehen an Tankstellen, Bushaltestellen oder Raststätten, um sich Freiern anzubieten. Sie kommen aus verarmten und kinderreichen Familien. Und sie sind vor allem eines: sehr jung. Im deutsch-tschechischen Grenzgebiet hat sich ein regelrechter Markt für Kinderprostitution entwickelt. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie des Kinderhilfswerks Unicef.
Die Jüngsten sind noch Säuglinge
Familienangehörige zwingen schon die Kleinsten zur Prostitution. Erwachsene vermitteln Jungen und Mädchen zum sexuellen Missbrauch. Dabei sind die Jüngsten noch im Säuglingsalter. Mütter reichen ihre Kleinkinder in die Autos von Sextouristen. Oft sind die Frauen selbst Prostituierte. "Meine Mama hat mir gesagt, dass ich das machen muss", erklärte ein zehnjähriges Mädchen der Autorin der Studie "Kinder auf dem Strich".
Erst betteln, dann prostituieren
Es ist die Armut, die Kinder und Jugendliche in die Prostitution treibt. "Früher habe ich gebettelt an den Autos der Deutschen", erzählte eine zwölfjähriger Junge. "Wir haben kein Geld zu Hause. Dann bin ich eben mitgefahren." Die älteren Kinder müssen die kleineren anlernen oder als Aufpasser fungieren. Schon 13-Jährige vermitteln jüngere Kindern. Fünf bis 25 Euro bringen die Kinderprostituierten mit nach Hause, manchmal auch nur Süßigkeiten.
Sextouristen kommen aus ganz Deutschland
Doch nie gibt es Opfer ohne Täter. Das sind überwiegend deutsche Pädophile und Sextouristen, die sich im Grenzgebiet zum Nachbarland an Kindern vergehen. Früher kamen sie aus dem angrenzenden Bayern und Sachsen, heute sind viele Autos auch aus ganz Deutschland, Österreich und Italien zu sehen. Manche Sextouristen reisen mehrmals wöchentlich an. Sie fahren mit den Kindern an so genannte "Stichplätze", um sie unbeobachtet zu missbrauchen. Die Plätze befinden sich an Stadträndern, in Waldstücken oder unbelebten Seitenstraßen.
Schnittverletzungen im Genitalbereich
Manchmal gehen die Peiniger mit ihren Opfern - oft in Begleitung eines Zuhälters - in eine Wohnung. Alle befragten Kinder berichten von Gewalt, die Zuhälter und Sextouristen ihnen antun. Sie schlagen sie ins Gesicht, ziehen sie an den Haaren, treten sie mit Füßen. Schwere Blutergüsse sind ein alltägliches Bild bei den Kindern. Manche tragen Schnittverletzungen im Genitalbereich davon.
Immer mehr fragen nach Kindern
Die Nachfrage wächst. Immer häufiger fragen Sextouristen gezielt nach Kindern. Warum vergreifen sie sich an den Jüngsten? Als Grund geben viele Täter an, dass sie bei Kinderprostituierten nicht mit Geschlechtskrankheiten oder Aids rechnen müssten, heißt es in der Studie. Hinter den Verbrechen steckt meist organisierter Kinderhandel. Netzwerke setzen die Verwandten der Opfer als Handlanger und Mittelmänner ein.
Banden verkaufen Minderjährige nach Deutschland
Zuhälterbanden verschleppen Minderjährige aus entfernten Regionen Tschechiens und anderen mittel- und osteuropäischen Ländern in die Grenzregion. Von dort werden die Kinder auch nach Deutschland verkauft, um sie sexuell auszubeuten. Zwei Drittel von ihnen verschwinden spurlos. Als illegal Eingereiste sind sie leichte Opfer für Zuhälter. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) schätzt, dass jedes Jahr rund 120.000 Frauen und Kinder aus Ost- und Mitteleuropa in EU-Staaten verkauft werden.
Studie zu Kinderprostitution von Unicef
Das Kinderhilfswerk Unicef prangert die wachsende Kinderprostitution an der deutsch-tschechischen Grenze an. Das Schicksal von Hunderten Mädchen und Jungen ist Gegenstand der von Unicef in Auftrag gegebenen Studie. Die Autorin Cathrin Schauer erlebte die sexuelle Ausbeutung von Kindern fünf Jahre lang als Streetworkerin für das Sozialprojekt Karo in der Region hautnah mit.
Unicef fordert mehr Engagement der Bundesregierung
"Es ist schockierend, dass Kinder ganz in unserer Nachbarschaft skrupellos missbraucht werden. Wir müssen alles tun, um den Opfern zu helfen und weitere Kinder vor diesen Verbrechen zu schützen", sagte Unicef-Schirmherrin Christina Rau. Die Studie steht im Zusammenhang mit der Kampagne "Kinder sind unverkäufich!". Damit fordert die Kinderschutzorganisation die Bundesregierung auf, eine Vorreiterrolle im Kampf gegen den internationalen Kinderhandel einzunehmen und sich für eine bessere internationale Kooperation auf dem Gebiet der Strafverfolgung und des Opferschutzes einzusetzen.
Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer. International agierende Konzerne, Fonds, korrupte Despoten und reiche Einzelpersonen nutzen "Steueroasen", um auf ihre Gewinne keine Steuern zu zahlen. 1.500 Mrd. US $ werden täglich bewegt, realen Geschäften dienen 2,5 %, die restlichen 97,5 % spekulieren. Das ganze System wird instabil. Die Armen in den armen Ländern tragen die Hauptlast.
Wo ist die Macht der Liebe?
Der Nächstenliebe, wie sie
vom Christen gefordert wird?
Ist es wirklich Alles nur noch Schein, Trug und pure Heuchelei?
Ist Gottes Sohn wirklich auf der Strecke geblieben?
und Europa schaut zu !
"Wir sagen nein zur Kinderprostitution in Tschechien und weltweit!"
Kinderprostituierte im tschechischen Grenzgebiet
Sie stehen an Tankstellen, Bushaltestellen oder Raststätten, um sich Freiern anzubieten. Sie kommen aus verarmten und kinderreichen Familien. Und sie sind vor allem eines: sehr jung. Im deutsch-tschechischen Grenzgebiet hat sich ein regelrechter Markt für Kinderprostitution entwickelt. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie des Kinderhilfswerks Unicef.
Die Jüngsten sind noch Säuglinge
Familienangehörige zwingen schon die Kleinsten zur Prostitution. Erwachsene vermitteln Jungen und Mädchen zum sexuellen Missbrauch. Dabei sind die Jüngsten noch im Säuglingsalter. Mütter reichen ihre Kleinkinder in die Autos von Sextouristen. Oft sind die Frauen selbst Prostituierte. "Meine Mama hat mir gesagt, dass ich das machen muss", erklärte ein zehnjähriges Mädchen der Autorin der Studie "Kinder auf dem Strich".
Erst betteln, dann prostituieren
Es ist die Armut, die Kinder und Jugendliche in die Prostitution treibt. "Früher habe ich gebettelt an den Autos der Deutschen", erzählte eine zwölfjähriger Junge. "Wir haben kein Geld zu Hause. Dann bin ich eben mitgefahren." Die älteren Kinder müssen die kleineren anlernen oder als Aufpasser fungieren. Schon 13-Jährige vermitteln jüngere Kindern. Fünf bis 25 Euro bringen die Kinderprostituierten mit nach Hause, manchmal auch nur Süßigkeiten.
Sextouristen kommen aus ganz Deutschland
Doch nie gibt es Opfer ohne Täter. Das sind überwiegend deutsche Pädophile und Sextouristen, die sich im Grenzgebiet zum Nachbarland an Kindern vergehen. Früher kamen sie aus dem angrenzenden Bayern und Sachsen, heute sind viele Autos auch aus ganz Deutschland, Österreich und Italien zu sehen. Manche Sextouristen reisen mehrmals wöchentlich an. Sie fahren mit den Kindern an so genannte "Stichplätze", um sie unbeobachtet zu missbrauchen. Die Plätze befinden sich an Stadträndern, in Waldstücken oder unbelebten Seitenstraßen.
Schnittverletzungen im Genitalbereich
Manchmal gehen die Peiniger mit ihren Opfern - oft in Begleitung eines Zuhälters - in eine Wohnung. Alle befragten Kinder berichten von Gewalt, die Zuhälter und Sextouristen ihnen antun. Sie schlagen sie ins Gesicht, ziehen sie an den Haaren, treten sie mit Füßen. Schwere Blutergüsse sind ein alltägliches Bild bei den Kindern. Manche tragen Schnittverletzungen im Genitalbereich davon.
Immer mehr fragen nach Kindern
Die Nachfrage wächst. Immer häufiger fragen Sextouristen gezielt nach Kindern. Warum vergreifen sie sich an den Jüngsten? Als Grund geben viele Täter an, dass sie bei Kinderprostituierten nicht mit Geschlechtskrankheiten oder Aids rechnen müssten, heißt es in der Studie. Hinter den Verbrechen steckt meist organisierter Kinderhandel. Netzwerke setzen die Verwandten der Opfer als Handlanger und Mittelmänner ein.
Banden verkaufen Minderjährige nach Deutschland
Zuhälterbanden verschleppen Minderjährige aus entfernten Regionen Tschechiens und anderen mittel- und osteuropäischen Ländern in die Grenzregion. Von dort werden die Kinder auch nach Deutschland verkauft, um sie sexuell auszubeuten. Zwei Drittel von ihnen verschwinden spurlos. Als illegal Eingereiste sind sie leichte Opfer für Zuhälter. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) schätzt, dass jedes Jahr rund 120.000 Frauen und Kinder aus Ost- und Mitteleuropa in EU-Staaten verkauft werden.
Studie zu Kinderprostitution von Unicef
Das Kinderhilfswerk Unicef prangert die wachsende Kinderprostitution an der deutsch-tschechischen Grenze an. Das Schicksal von Hunderten Mädchen und Jungen ist Gegenstand der von Unicef in Auftrag gegebenen Studie. Die Autorin Cathrin Schauer erlebte die sexuelle Ausbeutung von Kindern fünf Jahre lang als Streetworkerin für das Sozialprojekt Karo in der Region hautnah mit.
Unicef fordert mehr Engagement der Bundesregierung
"Es ist schockierend, dass Kinder ganz in unserer Nachbarschaft skrupellos missbraucht werden. Wir müssen alles tun, um den Opfern zu helfen und weitere Kinder vor diesen Verbrechen zu schützen", sagte Unicef-Schirmherrin Christina Rau. Die Studie steht im Zusammenhang mit der Kampagne "Kinder sind unverkäufich!". Damit fordert die Kinderschutzorganisation die Bundesregierung auf, eine Vorreiterrolle im Kampf gegen den internationalen Kinderhandel einzunehmen und sich für eine bessere internationale Kooperation auf dem Gebiet der Strafverfolgung und des Opferschutzes einzusetzen.
Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer. International agierende Konzerne, Fonds, korrupte Despoten und reiche Einzelpersonen nutzen "Steueroasen", um auf ihre Gewinne keine Steuern zu zahlen. 1.500 Mrd. US $ werden täglich bewegt, realen Geschäften dienen 2,5 %, die restlichen 97,5 % spekulieren. Das ganze System wird instabil. Die Armen in den armen Ländern tragen die Hauptlast.
Wo ist die Macht der Liebe?
Der Nächstenliebe, wie sie
vom Christen gefordert wird?
Ist es wirklich Alles nur noch Schein, Trug und pure Heuchelei?
Ist Gottes Sohn wirklich auf der Strecke geblieben?

